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Mediation in Familie und Partnerschaft

Nicht alle Familien bleiben als solche "immer und ewig" bestehen. Eine Trennung von Vertrautem ist immer ein schmerzhafter Prozess und der Aufbau eines neuen Miteinander verlangt allen Beteiligten viel Kraft ab - neben dem Willen für eine einvernehmliche Lösung. Sind die Interessen von Kindern zu berücksichtigen, ergeben sich zwangsläufig zusätzliche Verantwortungen.

Mediation eröffnet neben einem "Rosenkrieg" oder einer jahrelangen, juristischen Auseinandersetzung eine selbstverantwortliche Lösung mit Beteiligung Aller.

  

   


 

 

                      

 

 

Mediation in Erbschaftsangelegenheiten

Wenn ein Familienmitglied gestorben ist und ein Erbe hinterlassen hat, könnte für die meisten Erben neben der Trauer um den Verlust eines (geliebten) Menschen auch Freude empfunden werden. Denn in der Regel ist ein Erbe wie ein Geschenk: die  Erben haben meistens nichts Vergleichbares dafür geleistet und müssen das auch in Zukunft nicht tun. Die Freude könnte also groß sein. Und die Planungen könnten beginnen, wofür das Erbe genutzt werden soll:
- den Sachwert genießen: ein Schmuckstück, ein Auto, ein Möbelstück oder ein Bild,
- in die Wohnung oder das Haus einziehen,
- eigene Schulden bezahlen,
- sich einen Traum erfüllen: Kleidung kaufen, einen Urlaub buchen, beruflich durchstarten,
- etc.

Doch da wo Erben verstorben sind, beginnt jetzt in vielen Familien der Stress:
Alte Verletzungen brechen auf, die Familienkonstellation und die angenommenen Positionen durch Erziehung und Sozialisation schlagen voll durch und fokussieren sich nicht mehr auf die Beachtung und Liebe der verstorbenen Person, sondern werden mit gleichen Waffen und Strategien gegen die Miterben eingesetzt. Als gelte es einen Vorteil zu ziehen aus der vermeintlichen Benachteiligung oder alte Rechnungen sollen beglichen werden, angebliche Familienleistungen möchte man in Geld aufrechnen und Behauptungen über "Versprechen" werden in den Raum gestellt. "Du bist länger zuhause geblieben und hast weder Kost noch Logis bezahlt." "Ich habe mich immer um alles gekümmert und zuletzt auch die schweren Einkäufe erledigt." "Die Mutter hat mir schon zu Lebzeiten den Diamant-Ring und die dazu passenden Ohrringe versprochen." "Du hast Dich immer zurückgezogen, aber ich war immer präsent."

Mit Recht und Gesetz kann in solchen Fällen keine befriedigende Lösung gefunden werden:
- die Anwälte vertreten nur die rechtlichen, d. h. in Geld und Werten umzusetzenden Interessen ihrer Mandanten,
- umso höher der Streitwert ist oder umso länger die Auseinandersetzung dauert, umso mehr verdienen die Anwälte selbst daran,
- die Gerichte haben die §§ vor Auge und bewerten nur das, was als beweist gilt.
Und dann gibt es irgendwann ein Urteil. Ob dies dann auch vollstreckt werden kann, sprich ob man bekommt, was einem danach zusteht, steht wieder auf einem anderen Tablett.

All die anderen Dinge, die Vergangenheit, die Emotionen, die Familiengeschichten und die Bindungen können in einem solchen Gerichtsverfahren nicht geklärt werden. Irrtümer, Fehlinterpretationen und alte Geschichten bestehen fort, d. h. eine neue, friedliche Familienbeziehung ist noch lange nicht in Sicht.

Eine Mediation - vor der gerichtlichen Auseinandersetzung, auch begleitend hierzu oder im Anschluss daran - geht einen anderen, ganzheitlicheren Weg.

"Über Moral und
Weisheit hat jeder
seine eigne Ansicht.
Der Fisch sieht sie
von unten, der Vogel
von oben..."
Chin. Sprichwort